Onsr schwäbische Sprâch isch scho ebbes Besonders ond so herrlich lautmalerisch. Oft kommt des dâher, weil mr etliche französische Bezeichnonga ganz oifach ens Schwäbische übrtrage henn. Wer kennt net dr Blaffo (französisch Plafond; Zimmerdecke), des Biffe (Buffet; Geschirrschrank) odr dr Troddwar (Trottoir; Gehweg). A bissle schwierigr wird’s mit’m Vrständis von dene Fisimadenda (Visitez dans ma Tente; unüberlegte Handlung), Bodschamber (Pot de chambre; Nachttopf) odr gar mit dem Petäterle (peut-etre; Feuerzeug), was mr abr net zom Passledoh (passer temps; Zeitvertreib) vrwenda sott. Dâ nemmt mr doch liabr sei Kurasch (Courage; Mut) zamma ond eschdimiert (estimer; einschätzen) mit seinr Bagasch (Bagage; menschliches Pack) uff’m Schässloh (Chaisse longue; Sofa) a Gugommber (concombre; Gurke) bevor mr ratzeputz (rasibus; restlos) schallu (jaloux; verrückt) wird. Mr merkt: Dr Schwâb isch ganz schee wief (vif; pfiffig). Â guate Woch’ ond em Herrgott sein Sega.
