Dia Leut dehn mr loid, wo net mit dr schwäbische Geburt gsegnet send. Trotzdem solltet se au di vrmeintliche Missvrständnis onserer schwäbischa Sprâch vrstabda könna. So isch „Heb Dein Rock“ uff koin Fall di Ufforderong, den Rock hochzuziehen, sondern isch di Fürsorge, dass der Rock, wenn’s stürmt net hochflattert, ond deshalb festghalte werde sott. Wenn dr Schwâb feststellt, dass di Wurst em Kühlschrank scho schmeckt, nâ hoißt des net, sie sei besonders schmackhaft – ganz em Gegentoil, wenn se „schmeckt“ dann isch se oifach scho vrdorba. Gern werdat em Schwäbischa dia gleiche Wörtr für komplett ondr-schiedliche Bedeutonga gnomma. So vrkomma oim die Milch em Häfele, abr au dr Nâchbr kâ oim uff der Gass vrkomma. „Däsch Du mir die Loitr heba?“, des isch die Bitte um Hilfe, abr wenn a Auto nemme lang hebt, nâ isch bald he. Ond jetzt no oifach so: „En dr Obr isch gestern dr Obr vom Italienr vor mir ghockt.“ Â guate Woch’ ond em Herrgott sein Sega.

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