Nr. 366 Dr Schorsch vrzählt vom 12. Januar 2024

Dr Schorsch vrzählt seit 21. Februar 2015 jeden Samschtich en der Bietigheimer, Sachsenheimer, Bönnigheimer Zeitung.


Es isch eigentlich di ewig Gschicht, dass mir Schwâbe moinat, mir müsset onser Sprach verbiaga, drmit die, wo net mit dr schwäbisches Geburts gsegnet sind, ons vrstandat. Dr Schorsch sagt’s Euch, lasset’s bleibe, weil des was’r jetzt an Beispiel gfonda hât – dâ haut’s Euch dr Vogl naus.

Zom erschta isch’s om a Lieferong ens net schwäbische Omland ganga, ond nâ hat die Schwäbin dann nâchgfragt: „Bis wann sotten sie das denn han?“ En ra Druckrei hât a norddeutschr Kunde nâchgfragt, wia den des Papier sei, des’r bedrucka lassa wella hât. Es sollt halt net „z’dick, abr au net z’dünn“ sei, kontatierte di schwäbische Beraterin. Uff Nâchfrâg („Wie meinen Sie?“), di spontane Erklärong von dera Schwäbin: „Halt net lommelig.“ Ond nâ isch dâ no dr schwäbische Schmied gwä, wo für a luthersprâchliche Kundin a Gartatürle repariert hât ond di Frau nâchfrâgt hât, wo sie denn das Gartentürchen findet. Di Antwort isch prompt komma: „Dort hinten loinet es.“

 gute Woch’ ond em Herrgott sein Sega.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert