Von Theodor Heuss, dem ersten Bundespräsidenten und dem gebürtigen Brackenheimer, war es das Leibgericht. Für mich ist es durchaus leichter Genuss – sowohl auf der Zunge und am Gaumen, wie auch am Herd. Hier geht’s um das Rezept von einem schwäbischen Gericht, das es eigentlich nur an ganz besonderen Sonn- oder Feiertagen gegeben hat: Eingemachtes Kalbfleisch, idealweise mit selbst geschabten Spätzle und Endiviensalat. Glücklicherweise haben sich die Zeiten geändert, und dieses feine, wohlschmeckende Gericht kann man auch an „ganz gewöhnlichen Tagen“ auf den Tisch bringen.
Ingredenzien: 1 Kilogramm mageres Kalbfleisch, eine kräftige Gemüsebrühe, etwas Butter und Mehl, süße Sahne, 1 Zitrone, Lorbeerblätter.



Die Soße lassen wir zunächst aufkochen, und nach etwa 15 Minuten müssen wir die Zitronenscheiben herausnehmen und das Fleisch hineingeben. Abschmecken mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss, mit einem Schuss süße Sahne noch den letzten Pfiff geben. Fertig. Lasst’s Euch schmecken.
