Freud‘ für d’Auga

Nr. 441: Dr Schorsch vrzählt vom 9. September 2026


Inzwischa wird die hiesig‘ Kulturlandschaft mit de Wengert prägt von Bracha, dia au no stetig vrbuschat. Des wirkt sich net bloss uff dr Weinbau aus, au dr Tourismus wird des mit dene wenig scheene Flächa zom spüra kriega. Was dia Weiproduzenta drzua saget isch klar, s’dät emmr weniger Wein tronka werda, deshalb müsst mr die Produktion aus wirtschaftliche Gründ halt vringra.  Dass es au anders gâht, des zeigt a Reis‘ nach Südtirol, was a echte Freud  für d’Auga isch: In dene bekannte Weinregiona zwischen Meran, Bozen ond em Kalter See gibt’s net oi brachliegende Fläche. Überall send prächtige Rebstöck‘ zom seha ond au an schwer zu schaffende Häng  werdet Trauba âgebaut. Dia vielen Genossenschafta ond private  Weingüter dean viel drfür, um ihre Wein  zom vermarkta: en manche  Ortschafta gibt’s net bloss oine Vinothek, ond jed’s Weingut lädt jeda Tâg zom Probiera dr erzeugte Wein ein. Dass di Preis für â Dreiviertellitr-Flasch bei 13 Euro âfangat, des hilft sicherlich au de Erzeuger.

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